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Yes We Can!

Wer hätte vor ein paar Monaten noch gedacht, dass Obama es tatsächlich ins Weise Haus schaffen könnte? Die Zeit schreibt "Eine neue Ära beginnt" - gut so! Ausschnitte aus der Siegesrede Obamas vor mehr als 100.000 Menschen kann man hiersehen.

Einige Informationen zum amerikanischen Wahlsystem (aus der gestrigen Kleinen Zeitung)

Wahltermin

Der Termin Anfang November wurde ausgesucht, weil da die Ernte abgeschlossen und der Winter noch nicht eingebrochen war. Am Sonntag wollte man aus religiösen Gründen nicht wählen. Zudem brauchten Wähler früher bis zu zwei Tage, um zu ihrem Wahllokal zu reisen. Sie hätten bei einer montägigen Wahl am heiligen Ruhetag aufbrechen müssen. Einfach den ersten Dienstag im November konnte man nicht nehmen, nachdem dieser alle sieben Jahre auf Allerheiligen fällt.

Wählerregistrierung

In den USA gibt es keine Meldepflicht des Wohnortes. Daher sind automatisch von den Behörden erstellte Wählerlisten nicht möglich. Also müssen sich Wähler selbst registrieren. Das kann je nach Bezirk sehr unterschiedlich erfolgen – etwa im Internet, auf lokalen (Partei-)Veranstaltungen oder bei einem Amt. Die Kandidaten führen regelrechte Registrierungskampagnen ihrer Anhänger durch. Auch wird durch bürokratische Tricks versucht, Parteigängern die Aufnahme in Listen zu erleichtern oder für andere zu erschweren.

Wahlmänner

Heute ist selbstverständlich, dass alle Elektoren eines Staates für den dortigen Sieger stimmen. Die Verfassungsgründer hatten jedoch überlegt, dass honorige Wahlmänner ein Regulativ für den allzu emotionalen Volkswillen darstellen könnten. Im 18. Jahrhundert gab es mit der Demokratie kaum Erfahrungen, und man war entsprechend skeptisch. Zudem war das Elektorenkollegium ein Kompromiss, da es zugleich Vorschläge gab, den Präsidenten anstatt vom Volk im Senat wählen zu lassen.

Noch etwas sollte natürlich erwähnt werden: Der Stil unter Obama wird sich zwar ändern; die Interessen der Amerikaner bleiben allerdings die selben.
5.11.08 13:30
 


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